
![]() |
Trainer: Christian Bartsch Telefon: 0157 36169976 E-Mail: christian.bartsch@hsv-wuppertal.de |
![]() |
Trainer: nn. Telefon: folgt E-Mail: folgt |
![]() |
Trainingszeiten: |
| - Mittwoch: 18:55 - 20:20 Uhr - Sporthalle Wichlinghausen |
|
| - Freitag: 20:00 - 21:30 Uhr - Sporthalle Unterbarmen |
|
M3 vs. HC Essen-West IV - 22:21 (7:13)
da bin ich mal wieder und berichte von unseren ersten beiden Spielen in der „Platzierungsrunde“, in der wir als souveräner Tabellenletzter der „Normalrunde“ gelandet sind. Ist natürlich was Neues und wir waren uns auch im Vorfeld nicht so ganz sicher, ob´s dabei nur noch um die berühmte „Goldene Ananas“ geht, oder was dabei sonst rauskommt.
Vorläufiges persönliches Fazit: der Handballkreis hatte schon schlechtere Ideen und gibt hier allen beteiligten Mannschaften die Gelegenheit, ordentlich halbwegs wettkampforientierten Handball zu spielen, obwohl die sich daraus ergebenden „technischen Rahmenbedingungen“, sprich, Entfernungen eben etwas, na sagen wir, „herausfordernd“ sind.
Wären wir direkt beim Thema. Direkt das erste Spiel fand als Auswärtsspiel zu nachtschlafender Zeit, sprich Sonntagmorgen, statt. Als ob das nicht genug sei, hatten wir, wie vielleicht bekannt, in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere Ausfälle zu beklagen, die es irgendwie zu kompensieren galt. Zumindest dabei konnten wir „ein bisschen was tun“, es hatte sich nämlich unser Wiedergänger Lukas Brand bereit erklärt, mitten in der Nacht aufzustehen und uns zu unterstützen. Ansonsten hatten wir naturgemäß nicht die geringste Ahnung was uns sportlich bevorstand.
Unsere Gastgeber stellten sich dann als durchaus handballaffin und treffsicher heraus, zumindest zu Beginn des Spiels. Da hatten wir die ersten 10 Minuten doch erhebliche Anlaufschwierigkeiten, auch mit dem mit einem guten Stellungsspiel gesegneten gegnerischen Torhüter. Allerdings stellte sich im Laufe der Partie heraus, dass die Jungs, auch wegen recht geringer Mannstärke, konditionelle Probleme bekamen. Und, alte Handballweisheit, Kondition ist Konzentration, wodurch wir mit zunehmender Spieldauer immer öfter von den Unkonzentriertheiten im gegnerischen Angriff profitierten und mehrere, ja ihr lest richtig, Tempogegenstöße erfolgreich abschließen konnten. Ergebnis war eine zur Halbzeit unerwartete 9-Tore Führung.
Der Rest ist eigentlich schnell erzählt, weil sich das vorher Gesagte dann fortsetzte. Der mehr oder weniger nie gefährdete Vorsprung hatte Bestand, so dass wir Gelegenheit hatten, auch einigen unserer Handball-Novizen Spielzeit zu geben, wobei sich leider nicht alle in die Torschützenliste eintragen konnten. Sei´s ´drum. Die Jungs hatten Spaß. Um der Chronistenpflicht genüge zu tun ist noch anzumerken, dass das Spiel eigentlich 24:39 ausgegangen ist. Das 40. Tor konnte sich abschließend keiner so richtig erklären. Klingt komisch, is aber so … .
Dann noch etwas Statistik für den interessierten Leser: Eingenetzt haben Nick 7x, Timo 11x, Chris F. 1x. Lukas 8x, Thomas 3x, Maurice 9x
Am vergangenen Sonntag fand dann das Spitzenspiel (1) dieser noch jungen Gruppe gegen die HC Essen-West IV am heimischen Kothen statt. Diesmal zu „vernünftigen“ Zeiten, dafür aber mit personell deutlich schlechteren Voraussetzung als die Woche zuvor. Lukas war familiär verhindert und Timo im (wohlverdienten) Urlaub. Uns standen also zwar 2 Torhüter, aber nur 9 Feldspieler zur Verfügung, von denen einer unser Übungsleiter Bartschi war, der sich, alle vernünftigen gesundheitlichen Bedenken über Bord werfend, ein Trikot angezogen hatte.
Bevor ihr fragt: er hat´s mehr oder weniger unbeschadet überlebt, brauchte aber wahrscheinlich am Montagmorgen einen Kran, um aus dem Bett zu kommen.
Diesmal war der Spielverlauf ein komplett anderer als in der Partie zuvor. Trotz entsprechender Ansage von Bartschi vor dem Anpfiff haben wir im Angriff so was von grottig gespielt, dass es echt zum Abgewöhnen war. Zu allem Überfluss stellte sich beim Autor Mitte des ersten Durchgangs noch ein ziemlich fieses Zwicken in der linken Oberschenkelmuskulatur ein, so dass an ein Weiterspielen nicht zu denken war. Nun denn, Deckung war einigermaßen, aber vorne hat es mit Mühe und Not für armselige 7 Tore gereicht. Selbst 7-m sind, man muss es wohl so formulieren, jämmerlich verreckt.
Die zweite Spielhälfte war zwar nichts für die Tribüne (zu der komme ich später noch), aber – etwas für die Geschichtsbücher wäre sicher zu hoch gegriffen – auf jeden Fall bemerkenswert. Ob sich auf Grund der gefühlten Aussichtslosigkeit nun auf einmal Entkrampfung breit machte oder ´ne „leck mich am Arsch, jetzt erst recht“-Einstellung; man wird es nie erfahren. Jedenfalls rieb sich der geneigte Beobachter mit zunehmendem Spielverlauf verwundert die Augen.
Während der Gegner es tatsächlich in der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs nur auf 4 Treffer brachte, erzielten wir derer 10(!). Wie gesagt, kein Spitzenhandball, aber das Momentum hatte sich komplett gedreht. Da war das erste Mal der Punkt wo ich so im Stillen bei mir gedacht habe „die könnten das Ding tatsächlich gewinnen“.
Die letzen 15 Minuten waren von Glück und Pech auf beiden Seiten, einer unglaublich engagierten Abwehrarbeit bei den Unsrigen und, das ist wohl der richtige Ausdruck, „Kampfgeist“ geprägt. Die Schlussphase war dann wirklich nichts mehr für schwache Nerven. Über beinahe 10 Minuten blieb die Partie bei wenigen Toren ausgeglichen. Durch ein, gerade in dieser Phase, sehenswertes Kreisanspiel konnte Bartschi den 21:21 Ausgleich erzielen (frei nach 3-Wettertaft: Madrid, 30°, der Arm hält). Und in der letzten Spielminute schaffte Maurice die erste Führung des gesamten Spiels, die Jonathan im Tor mit einer seiner guten Paraden festhalten konnte. Apropos festhalten: den Abpraller hat sich dann geistesgegenwärtig unser Newcomer Alen abgegriffen, bevor von den Gegnern in der letzten Sekunden noch jemand auf dumme Gedanken kommt … .
Und hier noch die Torschützen-Hitparade : Maurice 8, Nick 7, Bartschi 4 (geht doch…), Arne 3; der Rest arbeitet noch an Entscheidungsfindungsprozessen.
Ach so, da war ja noch was: Geile Kulisse, ohne Scheiß. Neben den zahlreichen Angehörigen und einigen verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammten (die sehr gelitten haben), hatten wir ja noch eine sehr lautstarke Unterstützung aus unserer Nachwuchsabteilung, die ihre spielenden Übungsleiter und natürlich auch den etwas betagteren Rest der Truppe während der gesamten Partie lautstark bis frenetisch unterstützt haben.
Danke dafür.
Der Start verlief vielversprechend: Nach fünf Minuten führten wir mit 4:1, was Vohwinkel zu einer frühen Auszeit zwang. Diese zeigte Wirkung, denn in der Folge fand der Gegner besser ins Spiel und glich nach 15 Minuten zum 4:4 aus. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir uns zwar immer wieder knapp in Führung bringen konnten, diese jedoch nie halten konnten. Besonders hervorzuheben ist unsere Abwehrleistung in der ersten Hälfte – hart, aber fair und konsequent. Leider fehlte uns im Angriff jegliche Durchschlagskraft. Nach 20 Minuten stand es 6:6, und wir zogen unsere erste Auszeit. In der Folge konnten die jungen Spieler des VSTV ihre konditionellen Vorteile ausspielen, und wir gerieten in der 23. Minute erstmals in Rückstand. Dank unserer Erfahrung kämpften wir uns jedoch wieder heran und gingen mit einem 9:9 in die Halbzeitpause.
Nach der Pause wurde das Spiel hektischer. Es gab nun das 3. Foul mit anschließendem Tor, was uns zu früh abgepfiffen wurde, das kostete uns wichtige Treffer. Vohwinkel nutzte diese Phase und setzte sich bis zur 45. Minute auf 10:15 ab. Zwar konnten wir im Angriff einige sehenswerte Anspiele und Tore zeigen, doch in der Defensive ließ die Konzentration nach. So lagen wir in der 53. Minute mit 14:21 hinten. Eine weitere Auszeit brachte leider keine Wende. Wir scheiterten zu oft am Aluminium oder warfen den gegnerischen Torwart ab und konnten den Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzen.
Auch wenn es im Verlauf des Spiels einige harte, nicht geahndete Fouls gab, wäre das Spiel wohl trotzdem nicht zu unseren Gunsten gekippt – allenfalls wäre es knapper ausgegangen. Am Ende stand eine 17:22-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Fazit: "Erst hat man kein Glück, und dann kommt auch noch Pech dazu." So lässt sich dieses Spiel wohl am besten zusammenfassen. Die Abwehr war stark, der Kampfgeist war da – aber im Angriff fehlte heute einfach das nötige Glück und die Präzision.
Torschützen: Straesser (6), Schneider (3), Lindenbeck (3), Hake (2), Hassenpflug (1), Kalthoff (1), Voigt (1)
Nach dem 22:29 im Hinspiel standen unsere Jungs vor der nicht gerade einfachen Aufgabe, einen 7-Tore-Rückstand aufzuholen. Diese Ausgangslage sorgte bereits vor dem Anpfiff für spürbare Nervosität – und das merkte man leider auch in den ersten Minuten auf dem Feld. Wir gerieten schnell mit 0:3 in Rückstand und konnten erst nach rund fünf Minuten den ersten Treffer erzielen. Trotz dieses schwierigen Starts ließ sich das Team nicht abschütteln. Der Gegner konnte sich nie wirklich absetzen, und unsere Jungs blieben dran.
Nach etwa 20 Minuten nahmen wir die erste Auszeit – und nach ein paar klaren Worten auf der Bank kamen wir bis auf ein Tor heran. Die Folge: Unruhe beim Gegner, der zunehmend nervös wirkte. Leider war der Schwung schnell wieder verflogen, und zur Halbzeit stand es 18:22 – eine denkbar schlechte Ausgangsposition für den zweiten Durchgang.
Doch das Team zeigte Moral. Rund 20 Minuten vor dem Ende konnten wir auf 26:26 ausgleichen. Die Spannung stieg – und bei unseren Gegnern begannen die Nerven zu flattern. In der Folge kam es zu lautstarken Auseinandersetzungen innerhalb der gegnerischen Mannschaft. Einer der Spieler trat sogar schreiend gegen das Hallentor – ein Verhalten, das durchaus mit einer roten Karte hätte geahndet werden können.
Von diesem Moment an entwickelte sich ein packendes Spiel. Die Führung wechselte mehrfach: Der Gegner legte vor, wir glichen aus – und so ging es hin und her. In der 53. Minute dann die Erlösung: Durch einen tollen Angriff und einen klasse Abschluss gingen wir erstmals in Führung. Zwischenzeitlich konnten wir den Vorsprung sogar auf drei Tore ausbauen, doch leider schmolz dieser wieder auf ein einziges Tor zusammen. In der letzten Spielminute – mit einem Tor Führung – leisteten wir uns noch einen unnötigen Ballverlust, was auf der Tribüne für spürbare Aufregung sorgte. Doch der Gegner tat es uns zum Glück gleich und warf seinerseits den Ball weg.
Am Ende bleibt festzuhalten: Ein großartiger Teamkampf, ein verdienter Sieg – und eine Aufholjagd, die sich sehen lassen kann.
Torschützen: Hassenpflug (4), Schneider (5), Bernbeck (7), Ochotny (2), Kalthoff (4), Lindenbeck (6), Stratenschulte (1), Straesser (6)

| Name | Tore | davon 7m | Anzahl Spiele | Schnitt |
| nn. | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| nn. | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| nn. | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| Bislang keine Torschützen gemeldet | ||||